@book{Kaiser2022, author = {Kaiser, Steffen}, title = {Vom regionalen zum globalen Markt}, series = {Ver{\"o}ffentlichungen der Kommission f{\"u}r geschichtliche Landeskunde in Baden-W{\"u}rttemberg / Reihe B, Forschungen}, organization = {Kommission f{\"u}r geschichtliche Landeskunde in Baden-W{\"u}rttemberg}, doi = {10.57962/regionalia-28599}, series = {Ver{\"o}ffentlichungen der Kommission f{\"u}r geschichtliche Landeskunde in Baden-W{\"u}rttemberg / Reihe B, Forschungen}, number = {230.2022}, pages = {379}, year = {2022}, abstract = {Mit Reformen sollte zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Steigerung der Agrarproduktion erreicht werden. Im K{\"o}nigreich W{\"u}rttemberg stehen daf{\"u}r prominente Beispiele wie die Gr{\"u}ndung des landwirtschaftlichen Vereins, des Cannstatter Volksfests oder der landwirtschaftlichen Akademie in Hohenheim. Den gew{\"u}nschten Erfolg brachten diese Reformen vorerst nicht, auch da erst mit der Grundlastenabl{\"o}sung von 1848 die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden konnten. Der Ausbau des Verkehrswesens zur Mitte des Jahrhunderts setzte schließlich eine Entwicklung in Gang, die Landwirte und Agrarpolitik zu neuen Strategien zwang. Denn die globalen M{\"a}rkte brachten sinkende Preise f{\"u}r den europ{\"a}ischen Agrarsektor. Die Strategien waren in W{\"u}rttemberg vielf{\"a}ltig. Von staatlicher Seite wurde das landwirtschaftliche Schulsystem weiter ausgebaut, Gesetze f{\"u}r Flurbereinigungen und Meliorationsmaßnahmen auf den Weg gebracht und die Etablierung des Genossenschaftswesens betrieben. Die Landwirte passten sich durch ver{\"a}nderte Fruchtfolgen, eine zunehmende Mechanisierung und den Ausbau der profitablen Veredlungswirtschaft an. Vor dem Ersten Weltkrieg ist die Entwicklung zur "modernen" Landwirtschaft un{\"u}bersehbar.}, subject = {W{\"u}rttemberg}, language = {de} }