TY - JOUR U1 - Zeitschriftenartikel, wissenschaftlich - begutachtet (reviewed) A1 - Mumm, Hans-Martin T1 - Der selige Friedrich von Hirsau († 8. Mai 1070) JF - Heidelberg : Jahrbuch zur Geschichte der Stadt N2 - In der Mitte der Ostkrypta des Michaelsklosters auf dem Heiligenberg liegt eine Grabplatte mit der Aufschrift „Friedrich von Hirsau“. Er war kein Heiliger im engeren Sinn, wurde und wird jedoch als Seliger verehrt. Das Attribut der Seligkeit ist eine Art Vorstufe zu dem der Heiligkeit. Märtyrertum oder Wundertätigkeit sind die Hauptkriterien für die förmliche Anerkennung durch den Papst. Die Abstufung selig ‒ heilig bezieht sich in erster Linie auf die Verbreitung der Verehrung: entweder nur örtlich oder allgemein. Für Friedrich ist allerdings ein förmliches Verfahren der Seligsprechung bislang nicht nachgewiesen. Aber die schriftliche Überlieferung und die bauliche Anlage auf dem Heiligenberg belegen die örtliche Verehrung, die erst im 16. Jahrhundert endete, aber bis heute nachwirkt. Dieser Beitrag führt die schriftliche Überlieferung mit dem baulichen Befund der Ruinen des Michaelsklosters auf dem Heiligenberg zusammen; für letzteren sind die Forschungen Peter Marzolffs maßgeblich. Nebenbei soll auch Verständnis geweckt werden für die benediktinische Frömmigkeit, wie sie Friedrich verkörpert, lange bevor Burg und Stadt Heidelberg in die Geschichte eintraten. KW - Friedrich, Hirsau, Abt 〈-1071〉 KW - Sankt Michael 〈Heiligenberg, Heidelberg, Berg〉 KW - Kloster Lorsch KW - Grabplatte KW - Krypta KW - Wallfahrt KW - Mittelalter KW - Biografie Y1 - 2017 UN - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:31-opus-242853 U6 - https://doi.org/10.57962/regionalia-24285 DO - https://doi.org/10.57962/regionalia-24285 VL - 22 (2018) SP - 11 EP - 18 ER -