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Urkundenbuch des Klosters Sankt Blasien im Schwarzwald : von den Anfängen bis zum Jahr 1299

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  • Mit dem Urkundenbuch von Sankt Blasien legt die Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg ein Produkt langjähriger wissenschaftlicher Arbeit vor, ein Werk, das in bewährter klassischer Editionstechnik mit modernen Mitteln ein Maximum an Information über die frühe urkundliche Überlieferung eines der bedeutendsten südwestdeutschen Klöster bereitstellt. Kurz nach der Gründung des Südweststaats wurde 1954 als Nachfolgerin der württembergischen und badischen historischen Kommissionen die Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Bereits auf seinen ersten Sitzungen diskutierte der Vorstand zunächst die Herausgabe eines Urkundenbuchs für den Gesamtraum Baden-Württembergs, ein Unternehmen, das ihre Kräfte und Mittel aber bei weitem überfordert hätte. Angeregt von Otto Feger kam man stattdessen auf das alte Projekt eines sanktblasianischen Urkundenbuchs zurück, das schon die Badische Historische Kommission verfolgt hatte. Als Bearbeiter wurde Hugo Ott vorgesehen, der damals an seiner grundlegenden Dissertation über St. Blasien arbeitete. Er konnte die ungemein zeitaufwendige Arbeit nur ehrenamtlich und außerdienstlich betreiben. Der Kommissionsvorsitzende Günther Haselier entschloss sich schließlich, im Interesse des Fortgangs der Arbeit Johann Wilhelm Braun hauptamtlich mit der Bearbeitung zu beauftragen. Das in den Gremien der Kommission nicht unumstrittene Ziel des Bearbeiters war eine allen wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Edition, die zugleich den aktuellen Forschungsstand zu zahlreichen Problemen widerspiegelte, manche Probleme löste oder einer Lösung näherbrachte. In langwieriger, geduldiger und zäher Arbeit hat er sich mit der schwierigen Überlieferungslage und der umfangreichen Literatur auseinandergesetzt, hat die Quellen immer wieder anhand der Originale, der zum Teil zahlreichen Abschriften und anderen Überlieferungsformen verglichen, so dass die Edition den der jeweiligen Überlieferungssituation entsprechenden zuverlässigen Text bietet. Die schließlich insgesamt 750 Stücke sind unter Heranziehung aller älteren Vorarbeiten von ihm vollständig neu bearbeitet worden. Die Edition in der vorliegenden Form ist ausschließlich sein Werk und wird von ihm verantwortet.

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DOI:https://doi.org/10.57962/regionalia-28976
Titel des übergeordneten Werkes (Deutsch):Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg / Reihe A, Quellen
Untertitel (Deutsch):Teil 1 ; Edition
Schriftenreihe (Bandnummer):Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg / Reihe A, Quellen (23,1.2003)
Verlag:W. Kohlhammer Verlag
Verlagsort:Stuttgart
Herausgeber*in:Johann Wilhelm BraunGND
Dokumentart:Buch (Monographie)
Sprache:Deutsch
Jahr der Erstveröffentlichung:2003
Beteiligte Körperschaft:Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg
GND-Schlagwort:Sankt Blasien GND; Kloster Sankt Blasien GND; Geschichte GND; Urkunde GND; Quelle GND
Seitenzahl:987
DDC-Sachgruppen:200 Religion / 250 Christliche Pastoraltheologie, Ordensgemeinschaften / 250 Christliche Orden und Ortskirchen
900 Geschichte und Geografie / 900 Geschichte / 900 Geschichte und Geografie
Systematik der Landesbibliographie:Landesgeschichte / Geschichte der Territorien bis 1806 / Geistliche Territorien
Religion und Weltanschauung / Katholische Kirche / Orden und Klöster
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