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    <title>https://regionalia.blb-karlsruhe.de</title>
    <description>OPUS documents</description>
    <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:09:57 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 14:09:57 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Raum und Leben</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27098</link>
      <description>Geographische Räume und individuelle Lebenswege sind in die Geschichtswissenschaft zurückgekehrt. Nach den friedlichen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa 1989/90 haben beide ein überragendes ‚Comeback‘ erlebt. 1998 sprach der Konstanzer Historiker Jürgen Osterhammel von einer "Wiederkehr des Raumes". Das bezog er überwiegend auf die Geschichte der internationalen Beziehungen, die sich der nach dem Zweiten Weltkrieg stark in Verruf geratenen Geopolitik zu erinnern begann. Mit dem Ende des Ost-West-Konflikts waren die europäischen Grenzen heftig in Bewegung geraten. Dramatische historische Entwicklungen, vor allem auf dem Balkan, aber auch im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, zwangen dazu, wieder öfter mal einen Blick auf die Landkarte zu werfen. Die Historie blieb davon nicht unberührt.</description>
      <author>Philipp Gassert</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27098</guid>
      <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:09:57 +0200</pubDate>
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      <title>Die ehemaligen Donaueschinger Inkunabeln in der Staatsbibliothek zu Berlin</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27265</link>
      <description>Der 1982 begonnene und mittlerweile nahezu vollständig abgeschlossene Verkauf der Bestände der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek durch das Donaueschinger Fürstenhaus hat eine nicht mehr zu schließende Lücke in der kulturellen Überlieferung des deutschen Südwestens hinterlassen; denn der Verkauf der Sammlungen zerstreute nicht nur eine einzige, unerhört reiche, alte Adelsbibliothek, sondern auch eine Reihe bedeutender Einzelprovenienzen, die im Laufe der Jahrhunderte unter dem Dach der Donaueschinger Hofbibliothek vereint worden waren.</description>
      <author>Klaus Gantert</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27265</guid>
      <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:45:18 +0200</pubDate>
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      <title>Zwei ungleiche Freunde</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28274</link>
      <description>In der frühen autobiographischen Novelle »Erwachen« (1906) schildert der Dichter Emanuel von Bodman, wie er zu Beginn der 1890er Jahre am Ufer des Schweizer Seerheins erstmals dem acht Jahre älteren Heinrich Ernst Kromer begegnete: »Er hatte einen schönen Kopf mit stolzen und verträumten Zügen [...]. Er war frisch aus München gekommen, um in der heimatlichen Sonne einige Märchen auszuhecken, wozu ihn die Seelandschaft besonders aufmunterte.«</description>
      <author>Inga Pohlmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28274</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 15:14:33 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Der Komponist Robert von Hornstein und sein Verhältnis zu Richard Wagner</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28270</link>
      <description>Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren. Sein 200. Geburtstag wurde mit zahlreichen Aufführungen, Kongressen und Veröffentlichungen gefeiert. Robert Freiherr von Hornstein wurde am 6. Dezember 1833 in Donaueschingen geboren. Sein Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 180. Mal. Das ist ein schöner Anlass, an diesen Komponisten zu erinnern, vor allem an seine biographischen Verbindungen mit dem Hegau und der Baar sowie an sein Verhältnis zu Richard Wagner.</description>
      <author>Friedemann Kawohl</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28270</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 15:10:35 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Von findigen Mönchen, fleißigen Handwerkern und widersetzlichen Untertanen</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28310</link>
      <description>Das neben der benachbarten Pfarrkirche markanteste und geschichtsträchtigste Gebäude in Herdwangen ist zweifellos das Rathaus. Der schlossartige, zweistöckige Bau verrät mit seiner leicht verschobenen Symmetrie, dem Walmdach, den Ecklisenen, der durch Fenster gegliederten Schaufassade sowie der durch das Hauptportal und einen Dacheinzug betonten Mittelachse bis heute eine barocke Entstehung im 18. Jahrhundert. Bekannt ist, dass die damalige Ortsgemeinde Herdwangen 1904 das Haus samt Nebengebäuden für seinerzeit stolze 25 000 Mark von der markgräflich-badischen Bodensee-Fideikommissherrschaft erworben hat.</description>
      <author>Edwin Ernst Weber</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28310</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 15:07:19 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Hoch- und Niedergerichtsbarkeit des Deutschen Ordens in der Landschaft Mainau</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28273</link>
      <description>Die Abtei Reichenau hatte sich zu Ende des Hochmittelalters von der »Vormundschaft « ihrer Edelvögte befreit und stützte sich in der fiskalischen »Außenverwaltung « nun mehr und mehr auf ihre unfreien Dienstmannen. Das führte aber, verbunden mit dem unablässigen Niedergang der Abtei, zur Stärkung und Autarkie dieser Edelknechte. Ende des 13. Jahrhunderts konnten Abt und Konvent ohne die Zustimmung ihrer Ministerialen wirtschaftlich und politisch nicht mehr handeln.</description>
      <author>Emil J. Mundhaas</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28273</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:54:27 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Wappentafel des Direktoriums der Reichsritterschaft, Kanton Hegau, Allgäu und Bodensee (um 1725)</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28261</link>
      <description>Das Wappen der »Unmittelbaren Freien Reichsritterschaft in Schwaben, Kanton Hegau, Allgäu und Bodensee« über dem Haupteingang in das ehemalige Ritterschaftshaus in Radolfzell erinnert an den Sitz des Kantonsdirektors und seiner Kanzlei von 1609–1806. Die genossenschaftliche&#13;
Organisation der Reichsritter hat sich aus Turniergesellschaften des späten Mittelalters und über Ritterbünde zur »Gemeinen Gesellschaft mit St. Jörgenschild« entwickelt. König Karl IV. hatte in Artikel 15 der Goldenen Bulle vom Jahre 1356, dem sogenannten »Reichsgrundgesetz «, jede politische&#13;
Vereinigung innerhalb des Reiches ohne die Genehmigung des Königs verboten. Erst König Sigismund erteilte 1422 den Reichsrittern das Privileg, sich vereinigen zu dürfen.</description>
      <author>Wilderich Graf von und zu Bodman; Franz Hofmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28261</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:48:34 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Schellenberg'sche oder Ritterschaftshaus zu Radolfzell</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28268</link>
      <description>Der Hauptsitz des Kantons Hegau, Allgäu und Bodensee der Freien Reichsritterschaft war Radolfzell. Der vorliegende Beitrag versucht, die Geschichte der Radolfzeller Ritterkanzlei, des heutigen Gerichtsgebäudes (Seetorstraße 5), zu klären. Auf dem Altarbild des Hausherrenaltars von Franz Joseph Spiegler (1754) im Radolfzeller Münster ULF beherrscht die Kanzlei der Hegauritterschaft mit ihren zwei aufragenden Staffelgiebeln und dem achteckigen Turmaufsatz das Stadtbild vom See her. Das Gebäude steht dort südlich des 1421 erbauten gotischen Rat- und Kornhauses (heute Rathaus) und westlich gegenüber vom Münster (1436) mit dem Gottesacker und den Chorherrenhäusern in der Kirchgasse, am früheren Markt beim Röhrbrunnen (heute Seetorstraße).</description>
      <author>Wolfram Janzer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28268</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:39:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Stadt Radolfzell - ein Zentrum des Hegauer Adels?</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28307</link>
      <description>Mit dem Sitz der Reichsritterschaft St. Jörgenschild, sichtbar im heute noch erhaltenen Ritterschaftshaus in Radolfzell und dem markanten Österreichischen Schlösschen mitten im Stadtbild, entstand schon früh die Vorstellung, dass die Stadt am Untersee in vergangenen Zeiten ein Zentrum des Hegauer Adels gewesen sein muss. Zudem suggerierte die über zehnwöchige Belagerung im Bauernkrieg 1525 das Bild einer vom Adel stark dominierten Stadt. Traf dies aber wirklich zu? Welche Rolle spielte der Adel in der Stadt? Vieles ist bislang unerforscht, dieser Beitrag kann deshalb nur eine erste Spurensuche präsentieren.</description>
      <author>Christof Stadler</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28307</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:30:30 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Dem gnädigen Herrn ein Paar neue Stiefel gemacht"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28260</link>
      <description>Sebastian Heizmann kann zufrieden sein, auch in diesem Jahr hat er einen guten Verdienst. Nachdem der Maurermeister und Hausmeister auf Georgi 1786 seine letzte Rechnung eingereicht hat, zieht er Bilanz: Er kann als Bediensteter der Freiherrlich von Hornstein’schen Herrschaft in Weiterdingen zum einen auf sein Grundgehalt von 30 fl jährlich plus Naturalleistungen rechnen, zum anderen bringen ihm die laufenden Hausmeister- und Maurerarbeiten ein zusätzliches, nicht unbeträchtliches Einkommen. Allerdings hat er, wie alle Weiterdinger Untertanen, seine Abgaben und Fronen, die Zinsen und den Zehnten zu entrichten.</description>
      <author>Hildegard Bibby</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28260</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:23:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Cuius anima Deo vivat"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28266</link>
      <description>Der parkähnliche Friedhof, wie wir ihn heute kennen, mit übersichtlichen Grabreihen und einem regelmäßigen Wegenetz, ist erst eine Idee des 19. Jahrhunderts. Vor allem seit den 1840er Jahren, in den großen Städten mit ihrer dichten Bebauung allerdings auch schon wesentlich früher, wurden die alten Begräbnisplätze bei den Kirchen aufgegeben und neue Friedhöfe außerhalb der Orte angelegt. Hauptgründe dafür waren die äußerst beengten Verhältnisse auf den alten Kirchhöfen, wo ja auf kleinem Raum über Jahrhunderte die Toten begraben wurden, und die damit einhergehenden untragbaren hygienischen Zustände.</description>
      <author>Franz Hofmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28266</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:14:51 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>"Wenn man sye beide mit Decke beschlagt"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28275</link>
      <description>Balthasar von Hornstein zu Grüningen (1540–1620) hatte eine »gute Partie gemacht«, als er 1567 Cleopha von Stoffeln († 1601) heiratete, da diese Heirat es ihm ermöglichte, einen Großteil der Herrschaft Hohenstoffeln in seinen Besitz zu bringen und damit die Linie Hornstein-Hohenstoffeln im Hegau zu begründen.</description>
      <author>Sibylle Probst-Lunitz</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28275</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:06:58 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zur Geschichte der Adelsfamilie von Ulm</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28263</link>
      <description>Sie waren weder besonders mächtig noch besonders einflussreich, auch haben sie kein eigenes Herrschaftsgebiet aufbauen können, und doch ist die Geschichte der Freiherren und späteren Grafen von Ulm eng verbunden mit der Geschichte des süddeutschen Raumes. Dieser Raum ist weitgefasst, er reicht von der Donau bis an die Alpen. Ob eine Verbindung zur Reichsstadt Ulm bestand, wird noch zu erörtern sein. Erste urkundliche Erwähnungen im 12. Jahrhundert verweisen mit Zürich und Winterthur auf den eidgenössischen Raum, zwei bis drei Jahrhunderte waren sie in Konstanz ansässig, heute leben Nachfahren der Familie auf Schloss Erbach in der Nähe von Ulm. Dort befindet sich auch ein umfangreiches Familienarchiv, in das die soeben&#13;
erschienenen Regesten einen hervorragenden Einblick geben.</description>
      <author>Helmut Fidler</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28263</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:00:57 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Nit allain der Herrschafft an irn Rechten, sonnder auch gemainem Nuzen des Fleggens"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28271</link>
      <description>Es gibt nur wenige Dokumente aus dem hohen und späten Mittelalter, die einen intensiven und umfassenden Einblick in das tägliche Leben der damaligen Menschen gewähren. Die Dorfordnungen müssen auf alle Fälle zu diesen Quellen gerechnet werden. Sie beschreiben recht detailliert und vielseitig die Lebensbedingungen jener Zeiten. Wo kann man sonst erfahren, wie so unterschiedliche Dinge wie der Fleischverkauf oder die Besetzung der Ämter vonstatten gingen, welche Delikte mit welchen Strafen geahndet wurden, wie die Kirchenzucht oder die Aufrechterhaltung von Sitte und Ordnung gehandhabt wurden. Eine Dorfordnung ist eine hervorragende Quelle, doch sie gibt uns nur Informationen darüber, wie das Leben ablaufen sollte: Sie setzte Normen, nach denen alles hätte geschehen sollen. Doch war es wirklich so?</description>
      <author>Wolfgang Kramer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28271</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 13:43:21 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Herrschaft Singen im 16. Jahrhundert</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28269</link>
      <description>Über die Geschichte von Singen ist im Laufe der Jahre viel geschrieben worden. Der frühere Singener Stadtarchivar und Historiker Herbert Berner forschte nicht nur selbst, sondern gewann auch zahlreiche Wissenschaftler wie Eberhard Dobler, den St. Galler Archivar Werner Vogler oder den Archivar des Fuggerarchivs Franz Karg für Beiträge über das ausklingende Mittelalter und die Frühe Neuzeit. Alle befassten sich mit Themen, für die sie besonders spezialisiert waren. Beschäftigte sich der Schaffhauser Forscher Max Ruh mit dem Einfluss Schaffhausens auf Singen, so ging Werner Vogler auf die Verhältnisse im St. Gallischen Lehen Singen ein und Herbert Berner blieb es vorbehalten, die Geschichte vor Ort zu beleuchten. Das Rad muss&#13;
hier nicht neu erfunden werden, es soll im Folgenden vielmehr gelingen, die vielen Gesichtspunkte der Forschungen miteinander zu verbinden.</description>
      <author>Reinhild Kappes</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28269</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 13:39:15 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Die kunten hernach mit der Warhait sagen, dass sie den großen Graven von Tengen hetten gesehen"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28267</link>
      <description>Graf Christoph von Tengen († 1539) war eine stattliche, wenn nicht sogar imposante Erscheinung. Es heißt, er habe fünf Zentner (250 kg) gewogen, und – wie die Zimmerische Chronik berichtet, dazu unten mehr – von »seiner überschwenklichen Größe und Faiste« habe »man Wunder hin und wider gesagt«. So wurde er allenthalben nur »der große [= dicke] Graf« genannt, eine Bezeichnung, die sich bis heute gehalten hat. Aber nicht nur seine körperlichen Ausmaße beeindruckten seine Zeitgenossen. Er konnte ungeheure Mengen essen und trinken und hatte einen eigenwilligen, etwas derben Humor. Von ihm wurden denkwürdige Anekdoten erzählt – auch dazu unten mehr. So manches Ereignis aus seinem Leben war wohl fast schon&#13;
legendär, und wer ihm begegnete, der vergaß das nicht so schnell.</description>
      <author>Franz Hofmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28267</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 13:36:14 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die frühen Grafen von Nellenburg</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28272</link>
      <description>Die Grafen von Nellenburg zählen zu den ältesten und vornehmsten Adelsdynastien des deutschen Südwestens. Orientiert man sich an den so genannten Vorfahren der Nellenburger aus dem 9. Jahrhundert und dem letzten männlichen Angehörigen, dem am 26. Mai 1591 verstorbenen&#13;
Straßburger Dompropst Graf Christoph Ladislaus von Tengen-Nellenburg, so umfasst die Geschichte dieser Adelsfamilie einen Zeitraum von nahezu sieben Jahrhunderten. Die historische Forschung unterscheidet vier genealogische Linien der Grafen von Nellenburg: 1. Ältere Linie: Sie wird nach dem Leitnamen Eberhard auch »Eberhardinger« genannt. Vermutlich erster namentlich bekannter Vorfahre ist ein im Jahre 889 als Graf im Zürichgau amtierender Eberhard. Bekanntester und bedeutendster Vertreter des Grafengeschlechts ist Graf Eberhard von Nellenburg (erwähnt 1034, † 1078/79), genannt der Selige, der Stifter des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen. Die seit der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts nach ihrer Burg auf dem Nenzinger Berg benannten Grafen von Nellenburg sind auch die Ortsgründer von Stockach.</description>
      <author>Fredy Meyer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28272</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 12:32:18 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Graf Scrot und die Reliquientranslation nach Schienen im Frühjahr 801</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28304</link>
      <description>Das diesjährige Schwerpunktthema des Jahrbuchs HEGAU »Adel und Herrschaft« erzeugt bei vielen Menschen eine Assoziation von Schlössern, Gärten und Prinzessinnen. Gleichzeitig kann bei diesen Schlagwörtern auch der Gedanke an Lehensherrschaft, Unterdrückung und Unfreiheit aufkommen. Oft ist der Adel, besonders in einer demokratischen Staatsform, negativ konnotiert. Der Adel war ein sozial und politisch privilegierter Stand, der sich so schon früh in den unterschiedlichsten Kulturen herausgebildet hatte. Somit wurde dieser Stand auch zu einer staatstragenden Schicht, welche zwar heute nicht mehr die Funktion wie im Mittelalter oder in der Frühen Neuzeit hat, sich aber noch immer in der Gesellschaft finden lässt. Der Adel war und ist auch heute noch sehr häufig eng mit der jeweiligen Region verbunden, in welcher er seine Herrschaft ausübt oder ausübte, unabhängig davon, ob die herrschaftliche Familie und ihre Zweige noch existieren oder nicht.</description>
      <author>Alexander Röhm</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28304</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 12:22:57 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Prunkgräber des frühen Mittelalters im Hegau und angrenzenden Regionen</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28265</link>
      <description>Während für das Hochmittelalter und die darauffolgenden Epochen schriftliche Quellen in breitem Umfang Auskunft zu Gesellschaftsstruktur und politischen Machtverhältnissen geben, ist für die Jahrhunderte nach Ende der römischen Herrschaft, die wir als Völkerwanderungszeit und frühes Mittelalter umschreiben, die Quellenlage eine gänzlich andere. Aus der Frühzeit der Alamannen, vor der Eingliederung ins fränkische Reich, erfahren wir in erster Linie aus den Berichten des Römers Ammianus Marcellinus (ca. 330–395), dass sich die Alamannen im 4. Jahrhundert in eine Vielzahl von Teilstämmen mit jeweils eigenem König (rex) bzw. Kleinkönig (regulus) gliederten. Auf die als »regales« bezeichneten königsnahen Familien folgten im&#13;
gesellschaftlichen Gefüge die »optimates« oder »primates« sowie die Masse der waffenfähigen Krieger (populus, plebs).</description>
      <author>Jürgen Hald</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28265</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 12:00:47 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Höhensiedlungen der Völkerwanderungszeit vor dem Hintergrund der frühalamannischen Besiedlung im Hegau</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28264</link>
      <description>Die Archäologie der Alamannen in Südwestdeutschland, also auch im Hegau, war lange Zeit ganz überwiegend eine »Gräberarchäologie«. Das hatte gute Gründe. Vor allem reiche Grabfunde, etwa aus Güttingen, faszinierten Wissenschaftler wie Laien und regten zu weiterer Suche und Forschung an. Dabei war die Vermehrung des Kulturbesitzes und dessen museale Präsentation ein ganz wichtiger Aspekt. Auch waren die Begräbnisplätze leichter auffindbar und einfacher auszugraben als die dazugehörenden Siedlungen, die wegen der großen Flächen viel mehr Zeit und Arbeitskräfte erforderten und in der Regel auf den ersten Blick keine spektakulären Ergebnisse brachten.</description>
      <author>Gerhard Fingerlin</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28264</guid>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 11:52:46 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Alois Mattes, Singen (* 8.9.1922, † 27.8.2014)</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28181</link>
      <description>Am 17. Dezember 1955 gehörte Alois Mattes zu den Gründern des Hegau-Geschichtsvereins, war von 1957 bis 1967 dessen Schatzmeister und von 1976 bis zu seinem Tod ein aktiver Vereinsbeirat. Am 8. September 1922 wurde der später als Kaufmann bei der Georg-Fischer AG beschäftigte&#13;
Alois Mattes in Singen geboren. Früh interessierte er sich für die Geschichte seiner Heimatstadt, begann diese gründlich zu erforschen und entwickelte sich so allmählich zu einem stadthistorischen Experten. Vor allem Singens bauliche Entwicklung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs kannte keiner besser als er. Deshalb lag es nahe, ihn zu beauftragen, für den zweiten und dritten Band der großen Singener Stadtgeschichte zwei Beiträge mit dem Titel »Der Bau der neuen Stadt« zu verfassen.</description>
      <author>Franz Götz</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28181</guid>
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 16:20:04 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Max Ruh, Schaffhausen (* 27.6.1938, † 4.12.2013)</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28229</link>
      <description>Am 4. Dezember 2013 verstarb unerwartet unser ehemaliger Beirat Max Ruh, ein unermüdlicher Forscher und Sammler, dem der Hegau Geschichtsverein sehr viel zu verdanken hat. Fast gehörte er zum Stadtbild in Schaffhausen, der Mann mit der Mappe, wie er zügigen Schritts&#13;
unterwegs war. Entweder führte ihn sein Weg in die Archive, die Stadtbibliothek, ins Museum oder an die Vordergasse zur Redaktion der »Schaffhauser Nachrichten«, wo er meistens die Produkte seines Forschens ablieferte.</description>
      <author>Peter Scheck</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28229</guid>
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 15:49:10 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>800 Jahre Randegg</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28188</link>
      <description>Randegg hat die Ersterwähnung seiner zentralen Lage zu verdanken – und das überrascht! Ja, Randegg lag im Mittelalter zentral. Das ist eine Tatsache, die die heutigen Menschen doch sehr verwundert. Denn Randegg lag im Mittelalter an einer wichtigen Straße. Es war eine sogenannte »Königstraße«, die von Ulm über Oberschwaben und Stockach nach Schaffhausen führte. Später rollten auf dieser Trasse schwere Frachtwagen mit vielen Gütern, vor allem Salz und Getreide, was die Schweizer immer brauchen konnten. Durch Randegg galoppierten Postreiter mit eiliger Post und später fuhren Postkutschen ins zu allen Zeiten bedeutende Schaffhausen.</description>
      <author>Wolfgang Kramer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28188</guid>
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 15:44:35 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>"Häuslich, fleißig und schön"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28187</link>
      <description>Duchtlingen hat eine lange Geschichte. Mit seinen 1250 Jahren seit der Ersterwähnung gehört es – außer den reichenauischen am Untersee – zu an am frühesten genannten Orten im Hegau. Doch diese 1250 Jahre schriftliche Geschichte sind wenig im Vergleich zur sogenannten Vorgeschichte, aus der jungsteinzeitliche Funde vorhanden sind.</description>
      <author>Wolfgang Kramer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28187</guid>
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 15:41:46 +0200</pubDate>
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      <title>Absturz eines viermotorigen britischen Bombers bei Gottmadingen am 28. April 1944</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28180</link>
      <description>Es ist Donnerstag, der 28. April 1944, gegen ein Uhr in der Nacht. Ein viermotoriger britischer Bomber vom Typ Lancaster wird nach einem Bombenangriff auf Friedrichshafen von deutschen Nachtjägern verfolgt und beschossen. Das Flugzeug fängt teilweise Feuer, macht über dem heutigen Segelfluggelände in Hilzingen und dem damals noch selbstständigen Dorf Ebringen mehrere Vollkreise und stürzt etwa zwei Kilometer nordwestlich von Gottmadingen auf Ebringer Gemarkung in einen bewaldeten Hang des Heilsberges. Die sieben Mann Besatzung der Lancaster finden dabei den Tod.</description>
      <author>Dietmar Geistmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/28180</guid>
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 15:39:04 +0200</pubDate>
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