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    <title>https://regionalia.blb-karlsruhe.de</title>
    <description>OPUS documents</description>
    <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:19:19 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 09 Mar 2026 09:19:19 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Das Benediktinerinnenkloster Friedenweiler und die Erschließung des südöstlichen Schwarzwaldes</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27370</link>
      <description>Das Frauenkloster Friedenweiler, bis zur Reformation eine Niederlassung von Benediktinerinnen, nach der Neugründung im 16. Jahrhundert von Zisterzienserinnen bezogen, war nie eine jener gewaltigen Schöpfungen mittelalterlicher Klosterpolitik von großem Formate. In einem abgelegenen, klimatisch wenig begünstigten Waldtale der südöstlichen Schwarzwaldabdachung gelegen, vermochte Friedenweiler über einen engeren Bereich des gebirgigen Waldlandes hinaus niemals stärkere geistige, politische und wirtschaftliche Regsamkeit zu entfalten. In diesem Frauenkloster tritt die geistliche Aufgabe stärker hervor als in den streitbaren und machtpolitisch bedeutsamen Niederlassungen der Benediktinermönche. Aber trotz dieses Vorranges der geistlichen Funktionen erschöpft sich der Zweck der Gründung doch auch hier nicht in religiösen Motiven. Auch Friedenweiler muß im Zusammenhang nicht nur mit den kirchlichen, sondern auch mit den weltlich-politischen Erscheinungen der Zeit betrachtet werden. Unsere Aufgabe soll sein, diesen Zusammenhängen mit größeren und bedeutsameren Erscheinungen der zeitgenössischen Geschichte nachzugehen. Die Geschichte des geistlichen Werdeganges soll von uns nur insoweit dargestellt werden, als er für unsere verfassungs- und wirtschaftsgeschichtliche Fragestellung von Bedeutung ist. Dies ist zumal bei den Gründungsvorgängen der Fall. Die Entstehungsgeschichte bedarf um so mehr einer gründlichen Erörterung, als sie bisher nie systematisch dargestellt wurde. Die späteren Jahrhunderte der klösterlichen Entwicklung dagegen sind vornehmlich in ihren verfassungsgeschichtlichen Äußerungen zu behandeln.</description>
      <author>Karl Siegfried Bader</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27370</guid>
      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:19:19 +0100</pubDate>
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      <title>Die historisch-politischen Kräfte im Oberrheingebiet im Mittelalter</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27369</link>
      <description>Um die historisch-politischen Kräfte, die historische Funktion und die Schicksale einer Landschaft zu erkennen, muß fürs erste eine räumliche Umschreibung des in Frage kommenden Raumes vorgenommen werden. Die räumliche Abgrenzung allein ist aber nicht entscheidend, es kommen noch die anthropogeographischen Gegebenheiten dazu. Da können wir für das Oberrheingebiet feststellen, daß es einen Teil des alemannisch-fränkischen Raumes bildet, der weit über diese Landschaft hinausragt, so wie auch seine Bevölkerung nur einen Teil des fränkischen und des alemannischen Stammes darstellt. Aber dieser fränkisch-alemannische Raum ist nicht eine in sich geschlossene Landschaft, sondern er zerfällt in eine Reihe von Einzellandschaften, am Main, am Neckar, an der Donau, am Bodensee, am Hoch- und am Oberrhein. Am aber nun die besondere Funktion einer dieser Landschaften herauszuarbeiten, muß sie in Beziehung zu den Nachbargebieten gebracht werden. Die Art dieser Beziehungen ist nun gerade am Oberrhein besonders interessant, weil hier der Rhein nach Norden und Süden und dann die Burgundische Pforte Verkehrsmöglichkeiten von größter Bedeutung bieten, während wieder Vogesen und Schwarzwald dem freien Verkehr große Hindernisse in den Weg legen und deshalb ein besonderes Problem bilden.</description>
      <author>Theodor Mayer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27369</guid>
      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:05:25 +0100</pubDate>
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      <title>Nachruf auf Dr. Franz Götz</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27595</link>
      <description>Der Hegau ist ärmer geworden. Ich habe das Gefühl, dass sein Fehlen jetzt schon spürbar ist. Dr. Franz Götz, der Alt-Kreisarchivar, war wie kaum ein anderer mit der Hegau-Landschaft verbunden. Lieber Franz, Du warst in bewundernswerterweise zufrieden mit Deinem Leben und bereit für diesen Abschied von hier und vom Hegau. Du hast alles bestens geregelt – und mir dabei die ehrenvolle und zugleich schmerzvolle Aufgabe übertragen, hier über Dich zu sprechen. Ob ich dem gerecht werden kann? Ich will’s versuchen.</description>
      <author>Wolfgang Kramer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27595</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:51:44 +0100</pubDate>
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      <title>Portrait des Hegaudichters C. A. Kellermann</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27594</link>
      <description>»Das Leben ist der größte Lehrmeister; ihm zahlt man die höchsten Honorare!« Mit diesem Zitat leitet Carl Alfred Kellermann seine Autobiographie ein, die er 1907 in Erzählform mit dem Titel »Tagebuch eines Hauslehrers. Reminiszenzen in allen Potenzen « unter dem Pseudonym Dr. v. Wedel herausgegeben hat. Da Kellermann heute fast vergessen ist und bisher Weniges, meist nur Lückenhaftes, über ihn geschrieben wurde, soll er hier, soweit es die verfügbaren Quellen hergeben, vorgestellt werden.</description>
      <author>Hans-Dieter Kuhn</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27594</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:46:46 +0100</pubDate>
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      <title>Der Hohentwiel und die Württemberger</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27593</link>
      <description>Für mich als Gottmadinger lag der Hohentwiel vor meinem Kinderzimmerfenster. Doch wem gehört der Hohentwiel? Der Hohentwiel liegt auf Singener Gemarkung, war er aber, historisch gesehen, wirklich der Singener »Hausberg«? Die Stadt Singen heißt offiziell »Singen (Hohentwiel)«, das suggeriert ein enges Verhältnis. In der stürmischen Silvesternacht 1968/69 hisste der Singener Oberbürgermeister Theopont Diez stolz mit einigen Getreuen die Fahne seiner Stadt auf dem Kirchturm auf dem Hohentwiel – war dies eine Rückkehr, eine Heimkehr, eine Eroberung oder einfach eine Umgemeindung?</description>
      <author>Wolfgang Kramer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27593</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:40:09 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Im Fremden daheim</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27592</link>
      <description>Im Jahr 2021 finden in Radolfzell die baden-württembergischen Heimattage statt. Ein reichhaltiges, buntes Programm widmet sich dem Thema. Zugleich begeht die Trachtengruppe Alt-Radolfzell ihr 100-jähriges Bestehen und das stadtbildprägende Österreichische Schlösschen feiert den 400. Geburtstag. Mehr Heimat geht nicht – oder? Gerne in Vergessenheit geraten jene Menschen, die hierher geflohen sind, zum Beispiel nach dem Zweiten Weltkrieg, und für die inzwischen Radolfzell ebenso Heimat bedeutet wie für die Alteingesessenen. Der Beitrag ist eine erste Spurensuche und zugleich ein Appell, sich zu melden, um wenigstens einige Schicksale von Menschen, die nach 1945 hier flüchteten, aufzuzeichnen und deren Leistung für den Hegau&#13;
wertzuschätzen.</description>
      <author>Christof Stadler</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27592</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:32:45 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Migrationsbewegungen aus Stockacher Perspektive (1960-2018)</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27590</link>
      <description>Ende der 1950er Jahre führte die wirtschaftliche Expansion, die sich bisher auf den Zustrom der Heimatvertriebenen und DDR-Flüchtlinge stützen konnte, zu einem immer ausgeprägteren Arbeitskräftemangel. Die Wirtschaft fand einen Ausweg in der Anwerbung von sogenannten Gastarbeitern, die vor allem aus Italien kamen. Erstmals berichtet der »Südkurier« am 9. November 1959 davon, dass 78 Italiener sich im Kreis Stockach befinden, von denen 50 in den letzten drei Jahren gekommen seien. In Stockach hat die Maschinenfabrik Fahr italienische Arbeitskräfte eingestellt, während »Hoch und Tiefbaufirmen und landwirtschaftliche Großbetriebe ihren Arbeitskräftebedarf seit Jahren teilweise aus dem Land südlich der Alpen decken«.</description>
      <author>Hartmut Rathke</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27590</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:26:59 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zuwanderung von italienischen "Gastarbeitern" in Konstanz</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27589</link>
      <description>Das am 20. Dezember 1955 geschlossene »Abkommen über die Anwerbung und Vermittlung von italienischen Arbeitskräften in die Bundesrepublik Deutschland« steht für den Beginn einer systematischen staatlichen Anwerbung von ausländischen Arbeitnehmern durch die Bundesrepublik Deutschland. Als fundamentaler Bestandteil dieser bilateralen Vereinbarung galt das »Rotationsprinzip«. Dementsprechend war der Arbeitsaufenthalt der Italiener befristet, ihre dauerhafte Niederlassung nicht beabsichtigt und eine Integration somit unerwünscht. Die zunächst für neun Monate&#13;
gestattete Arbeitsaufnahme und die vorgesehene Rückkehr ins Heimatland trugen dazu bei, die ausländischen Arbeitnehmer als »Gastarbeiter« zu bezeichnen.</description>
      <author>Daniela Schilhab</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27589</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:19:35 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gelato aus Italien</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27588</link>
      <description>Eisdielen, in denen offenes Eis zum Verzehr im Lokal oder zum Mitnehmen angeboten wird, gibt es 2020 in Konstanz beinahe ein Dutzend. Sie tragen alle italienische Namen und pflegen ein italienisches Image, doch ist es heutzutage nicht mehr ohne weiteres gesagt, dass es wirklich Italiener sind, die sie betreiben. Die Mehrzahl der Konstanzer Eisdielen dürfte aber noch immer in italienischer Hand sein, das heißt, das Personal vom Pächter und den Eisherstellern bis hin zur Bedienung stammt weitgehend ebenso aus Italien wie der Espresso, die Kaffeemaschine und oft auch die Einrichtung. Aber irgendwie geschützt ist die traditionelle Eisdiele nicht, und jeder, der möchte, kann ein solches Lokal eröffnen, es irgendwie »italienisch« einrichten und ihm einen italienischen Namen geben. Das Geschäft brummt: Die Altstadt von Konstanz ist von Urlaubern und Schweizer Einkaufstouristen oftmals völlig&#13;
überlaufen, vor allem in der »Saison« im Sommerhalbjahr.</description>
      <author>Franz Hofmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27588</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:15:16 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Durchgangszimmer</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27587</link>
      <description>Am 13. März 2016 ermöglichte die Gemeinde Gottmadingen anlässlich eines »Tages der offenen Tür« den Einwohnern die Besichtigung der Villa Graf; eine 1906 von einer ortsansässigen Brauereifamilie erbauten Jugendstilvilla. Ab Anfang Mai 1945 befand sich in deren Räumen die französische Ortskommandantur, später eine Gendarmerie-Brigade. In einem der Kellerräume der Villa fanden sich bei der Besichtigung Inschriften, die eine Nutzung dieses Raumes als Haftzelle durch die französische Verwaltung belegen. Die meisten wurden vom Verfasser fotografiert und die lesbaren sollen hier dargestellt werden.</description>
      <author>Reinhard Frank</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27587</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:10:30 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"T4"-Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Reichenau "aus der Schweiz"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27585</link>
      <description>Von den 508 Opfern der NS-»Aktion T4« aus der Anstalt Reichenau sind 17 Opfer »aus der Schweiz«. Diese Patienten und Patientinnen sind meist in den 1920er und 1930er Jahren aus der Schweiz »ausgeschafft« worden, obwohl sie in der Schweiz geboren wurden, zur Schule gegangen waren und gearbeitet hatten, jedoch kein dauerndes Aufenthaltsrecht (»Bürgerrecht«) besaßen, weil ein Elternteil (oder die Eltern) ursprünglich aus Baden oder Württemberg in die Schweiz eingewandert war.</description>
      <author>Paul-Otto Schmidt-Michel</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27585</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:03:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Für die Rückreise nach Dresden verpfändet</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27583</link>
      <description>Mit einer neuen Präsentation zeigte sich das seit 1939 geschlossene Heimatmuseum Radolfzell 1956 in den Räumen des Scheffelschlösschens. Zuvor hatte »Frau Dr. Schulz« (vermutlich Dr. Elfriede Schulze-Battmann) vom Staatlichen Amt für Denkmalpflege in Freiburg den Museumsbestand inventarisiert. In der Rubrik (VII) Schmuck hatte sie einen zahlenmäßig kleinen Bestand erfasst, zu dem insbesondere Broschen, Anhänger, Ringe und Gürtelschnallen gehören. Unter der Position 31 ist aufgeführt: »Krawattennadel, golden, Indianerkopf (Pfandstück von Kaufmann M. Abraham v. Dresden) in Umschlag«. Das Objekt stammte nicht aus der 1906 vom Gemeinderat initiierten und von der Bürgerschaft zusammengetragenen Altertümersammlung. Bei einer ab 1985 vom Verfasser durchgeführten Überprüfung des Museumsbestandes war der »Indianerkopf« nicht mehr auffindbar. War er nach der&#13;
Schließung des Museums auf der Halbinsel Mettnau 1962 und der anschließenden Verlagerung der Exponate in verschiedene Magazinräume abhandengekommen?</description>
      <author>Achim Fenner</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27583</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 11:52:30 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"… ach die Feuer sind erloschen, es ist dunkel geworden auf den Höhen und im Tale"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27580</link>
      <description>Am 29. November 1919 lief bei der Gemeindeverwaltung Öhningen ein nicht alltägliches Baugesuch ein. Antragsteller war Walter Polich, Inhaber eines großen Leipziger Kaufhauses; Gegenstand seines Schreibens: die Errichtung eines »Wohnhauses mit freistehendem Maleratelier und Holzschuppen« im Kattenhorner Gewann Im Sand. Noch im selben Jahr genehmigte die Ortsbaukommission das Gesuch, war die Gemeinde doch »durch den Krieg in große Schulden gekommen«, sodass der Bau als »dringend und im Interesse der Gemeinde gelegen« angesehen wurde.</description>
      <author>Manfred Bosch</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27580</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 11:30:12 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Mit innerer Wahrhaftigkeit das Leben gestalten</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27547</link>
      <description>Im Jahr 1901 wurde in Steglitz bei Berlin der »Wandervogel – Ausschuß für Schülerfahrten e.V.« gegründet. Von dort nahm die deutsche Jugendbewegung ihren Anfang, deren Ausläufer um 1911 auch den Bodensee erreichten. Es waren meist zugereiste Akademiker, die in den Bereichen von Naturschutz, Medizin, Ernährung, Körperkultur und Sexualität eine neue Handlungsethik einforderten, getreu der Selbstverpflichtung beim Ersten Freideutschen Jugendtag am 11./12. Oktober 1913 auf dem Hohen Meißner bei Kassel: »Die Freideutsche Jugend will aus eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. Für diese innere Freiheit tritt sie unter allen Umständen geschlossen ein!«</description>
      <author>Inga Pohlmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27547</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 11:24:03 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Lasst mich da oben nicht sterben und verderben"</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27545</link>
      <description>Anfang 1929 schrieb der Tengener Apotheker Hubert Schmalz (1884–1929) einen verzweifelten Brief an Dr. Weiss in Heidelberg, den Visitator der badischen Apotheken. Er schließt mit den Worten: »Ferner ist zu erwähnen, daß Apotheker Krummel vollständig hier vertrauert ist. Sein Nachfolger Dr. Schad ließ man nur kurze Zeit hier. Ich stand mit ihm lange in briefl. Korrespondenz und seine Briefe über Tengen lauteten absolut nicht rosig. Herr Kollege Böhringer hat sich vor lauter Verzweiflung vergiftet. Kollege Eccard war ein ganzes Jahr auf der Reichenau [soll heißen: in der Psychiatrie, d. V.], bis er sich wieder erholt hatte. Ich selbst sitze nun schon volle 5 Jahre in Tengen. Was das heißt, weiß nur derjenige, der Tengen kennt. Die Bitte eines Mannes, der schon über 20 Jahre im Dienst ist, ist nun die, laßt mich da oben nicht sterben und verderben.«</description>
      <author>Franz Hofmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27545</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 11:12:57 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Irritation durch die Randenbahn</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27544</link>
      <description>Nicht erst im Zweiten Weltkrieg waren der Hegau und die Schweizer Grenze ein Traumziel für kriegsgefangene alliierte Offiziere, die aus Deutschland fliehen wollten. Hier winkte schon im Ersten Weltkrieg die grüne Grenze, die von deutscher Seite so schwer zu überwachen und von den flüchtigen Offizieren so leicht zu überqueren war. Allerdings musste man zuerst einmal soweit kommen, und zwar vom Offiziersgefangenenlager in Ingolstadt aus, dem so genannten Fort 9. Ingolstadt war im Ersten Weltkrieg das, was Schloss Colditz in Sachsen im Zweiten Weltkrieg werden würde: ein Hochsicherheits-Gefangenenlager für britische, französische und russische Offiziere, die schon einen Fluchtversuch aus einem anderen Lager hinter sich&#13;
hatten und wieder »geschnappt« worden waren.</description>
      <author>Reiner Ruft</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27544</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 11:00:41 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Risiken der Auswanderung aus dem Hegau um 1900</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27541</link>
      <description>Migrationsbewegungen gab es zu allen Zeiten: Die Völkerwanderungen der Spätantike übertreffen ebenso wie die Auswanderungswellen der Zeit der Industrialisierung in ihren Ausmaßen jede aktuelle Form der Migration. Dennoch ist jede dieser Bewegungen einzigartig und hat ganz unterschiedliche Gründe. Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein spätes Beispiel der Auswanderungswellen der Industrialisierung im Zeitraum zwischen 1908 und 1910.</description>
      <author>Martin Bittlingmaier</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27541</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 10:30:50 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Von Schaffhausen nach Joinville</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27540</link>
      <description>Der Kanton Schaffhausen weist 2019 mit 26,1 Prozent eine überdurchschnittlich hohe Ausländerquote auf. Im 19. Jahrhundert jedoch war Schaffhausen, in Relation zu seiner Größe, der Schweizer Auswandererkanton schlechthin. Neben den USA war damals auch Brasilien eine beliebte Übersee-Destination. Um die Millenniumswende kam es wieder zu ersten Kontakten nach 150 Jahren. Daraus entstand 2008 eine offizielle Partnerschaft des Kantons Schaffhausen mit der brasilianischen Industriestadt Joinville im Bundesstaat Santa Catarina.</description>
      <author>Andreas Schiendorfer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27540</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 10:16:04 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zur Migrationsgeschichte der jüdischen Familie Ortlieb und des Dorfes Wangen am Untersee</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27538</link>
      <description>War die Wahl des Familiennamens »Ortlieb« womöglich programmatisch gedacht? Als Levi Salomon 1810 vom badischen Bezirksamt erneut und mit dringlicher Mahnung aufgefordert wurde, einen nicht hebräisch klingenden Nachnamen anzunehmen, entschieden sich er und seine Geschwister für den sehr deutsch klingenden Familiennamen Ortlieb. Was mag Levi Salomon und seine Familie bewogen haben, diesen seit dem frühen Mittelalter gebräuchlichen Namen auszuwählen? War es seine Belesenheit in Geschichte und Literatur, seine Liebe zum elsässischen Wein – dort wächst eine robuste und süß schmeckende Rebsorte gleichen Namens, auch Knisperle genannt – oder wollte er mit der Wahl dieses sehr deutschen Nachnamens&#13;
seine Zugehörigkeit zum Dorf Wangen, zum Hegau und zum deutschen Sprachraum ausdrücken? Dann kommt die Namenswahl fast schon einem politischen Statement gleich.</description>
      <author>Helmut Fidler</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27538</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:45:29 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Von Konstanz nach Rhódos und zurück in den Hegau</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27536</link>
      <description>»Rhodos ist eine sehr feste, große Stadt, durch ihre dicken Mauern vortrefflich zur Verteidigung geeignet«, so schilderte Konrad Grünemberg, ein Patrizier und »Ritter« aus Konstanz, seinen ersten Eindruck von der Residenz- und Festungsstadt Rhódos des Johanniter-Ritterordens, die er 1486 auf seiner Pilgerreise nach Jerusalem besuchte. Grünembergs Bericht über die Hauptstadt des 1307–1522 bestehenden Johanniter-Ordensstaates in der Ägäis ist nicht der einzige; viele Pilger beschrieben ihre von Venedig ausgehende Seereise ins »Heilige Land«, auf der Rhódos eine wichtige Station war.</description>
      <author>Michael Losse</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27536</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:15:44 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Das Bodmaner Testament des Herzogs Welf III. von 1055</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27534</link>
      <description>Bodman ist ein Dorf am Nordwestende des Bodensees, lang ausgedehnt zwischen Seeufer und Bodanrück, seit 1975 Ortsteil der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen. Seit dem Ende des 9. Jahrhunderts trägt der Bodensee (lat. lacus Podamicus) seinen Namen nach diesem Ort. Bodman hat glanzvolle Zeiten erlebt als Sitz eines Königshofs seit dem 7., einer Kaiserpfalz seit dem 9. Jahrhundert, Zentralort des von König Pippin (gest. 768) geschaffenen »Fiskus Bodman« und zeitweiliger Aufenthaltsort von Kammerboten, Pfalzgrafen, Königen und Kaisern.</description>
      <author>Wilderich Graf von und zu Bodman</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27534</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 08:56:39 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Paläogenetische Untersuchungen an neolithischen und bronzezeitlichen Bestattungen aus dem Hegau</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27529</link>
      <description>Der Übergang vom Neolithikum zur Bronzezeit in Mitteleuropa im späten 3. und frühen 2. Jahrtausend v. Chr. wurde lange Zeit als linearer Prozess verstanden, in dessen Verlauf man die neue Technologie der Kupfer- bzw. Bronzeherstellung zunächst überall fast gleichzeitig übernommen und dann im Lauf der Zeit zunehmend beherrscht und verfeinert habe. Offenbar spielte sich dieser Prozess aber in regionaler, zeitlicher und sozialer Hinsicht weitaus differenzierter ab. Ziel unserer Forschungen war es, den gesellschaftlichen Wandel in den endneolithischen und frühbronzezeitlichen Gesellschaften Süddeutschlands zu erforschen, wobei wir insbesondere mikroregionale Unterschiede in der Mobilität, Ernährung und anderen sozialen Praktiken&#13;
sowie der materiellen Kultur beleuchten. Aus diesem Grund haben wir ein Augenmerk auf den Hegau gelegt, weil hier ein besonders reiches und gut dokumentiertes Fundgut aus dem späten Neolithikum und der frühen Bronzezeit vorliegt.</description>
      <author>Anja Furtwängler; Jürgen Hald; Ken Massy; Alissa Mittnik; Johannes Krause; Philipp W. Stockhammer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27529</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 08:43:58 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Leben und Sterben des alten Karlsruher Weberhandwerks</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27368</link>
      <description>Wir sind über die Handwerkergenossenschaften in ihrer Blütezeit, etwa im späteren Mittelalter, im allgemeinen recht gut unterrichtet. Über das letzte Jahrhundert der Zünfte vor ihrer Auflösung wissen wir viel weniger. Trotzdem jene Jahre, in denen die alte Zunftherrlichkeit unterging, noch gar nicht so sehr weit zurück liegen, haben sich manche Vorstellungen über das damalige Handwerk schon recht stark verschoben. Z. B. wird der Kampf ums Dasein unter den Meistern sehr oft als eine Erscheinung der Neuzeit angesehen. Man trauert einer vergangenen köstlichen Zeit nach, da alle so treu wie das Gold gewesen sein sollen, da angeblich unlauterer Wettbewerb, Schwarzarbeit und dergleichen schöne Dinge noch unbekannt waren. Eine Gegenwart, die manchem grau erscheinen möchte, webt gerne golden schimmernde Schleier um die ferne Vergangenheit.</description>
      <author>Fritz Hugenschmidt</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27368</guid>
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:35:43 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Bruchstück eines Weißenburger Güterverzeichnisses des 10. Jahrhunderts</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27367</link>
      <description>Die Weißenburger Traditionen des 9. Jahrhunderts sind berühmt als eine der wichtigsten Quellen für das untere Elsaß und den Saargau; auch einige Urkunden des Speyergaues befinden sich darunter, wenn auch der Band der Weißenburger Traditionen, der sie umfaßte, als verloren gelten muß. Die reichen Quellen, die zur Weißenburger Geschichte des 8. und 9. Jahrhunderts fließen, werden für die Folgezeit merklich schwächer. Erst aus dem 13. Jahrhundert besitzen wir wieder eine zusammenfassende Quelle in dem "Lib r poss ssionum" des Abtes Edelin (1262 —1293 Okt. 12), der in mindestens zwei Abschriften im Kloster aufbewahrt wurde.</description>
      <author>Heinrich Büttner</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27367</guid>
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:24:15 +0100</pubDate>
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      <title>Die Ahnentafel Franz Anton Mesmers</title>
      <link>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27366</link>
      <description>Manches Neue aus Mesmers Leben hat Wohlebs "Sachstandsbericht" gebracht. Dies dürfte aber eine kurze Richtigstellung nicht ausschließen. — In Abschnitt 2, unter "3.", Seite 44, befaßt sich Wohleb angelegentlichst mit meiner Person. Auf jeden einzelnen dieser fünf Sätze einzugehen, will ich mir versagen, da jeder interessierte Leser aus dem Folgenden auch ohnedies alsbald erkennen wird, daß die von Wohleb veröffentlichten 4 Ahnen der III. Ahnenreihe Mesmers, nämlich die Nummern 10, 11, 12 und 13 keine Ahnen Mesmers sind.</description>
      <author>Otto Maurus</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/index/index/docId/27366</guid>
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:09:12 +0100</pubDate>
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