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"Das Ziel von Saat der Hoffnung e. V. im Nordwesten Kenias ist es, verwaisten Kindern ein Zuhause, eine gute Ausbildung und eine Zukunft zu geben.
Dabei spielt Bildung eine wichtige Rolle. Unsere Kids werden auch über das 18. Lebensjahr und damit das Ende der offiziellen Pflegschaft hinaus von uns finanziell unterstützt, bis sie eine Ausbildung haben, von der sie leben können. Dies können wir nur schaffen, wenn es genug Spenden gibt, da in Kenia Ausbildungsplätze mit erheblichen Kosten verbunden sind; dasselbe gilt für Studienplätze. Die Handelslehranstalt Rastatt hilft mit ihren Spenden speziell für unsere Primary School ‚Seed Academy’, damit neben unsere Waisen auch viele Kinder aus dem Dorf Liavo die Chance haben, auf eine
gute Schule zu gehen", resümiert Carsten Werner, Gründer und Vorstandsmitglied des Vereins Saat der Hoffnung e. V. (SdH).
"Hochbegabt" - woran denken Sie? An Mozart, an Einstein? Oder gehen Ihnen Begriffe wie "Streber", "nicht normal", "hochgezüchtet" durch den Kopf? Wer ist schon hochbegabt, werden Sie sagen, wie wenige sind denn wirklich "hochbegabt"! Das stimmt. Nur 3 % bis 5 % etwa sind hochbegabt. Und wie will man überhaupt feststellen, wie begabt jemand ist? Das ist nicht einfach, stimmt auch. Tests ermitteln auf verschiedene Weise den Intelligenzquotient, und wer dann einen IQ von über 130 hat, der gilt als "hochbegabt". Hochbegabung hat viele Gesichter. Dreierlei Eindrücke aus verschiedenen Situationen sollen das veranschaulichen.
Die Keniahilfe Bühl
(2017)
Der Gong schlägt! Die Schulstunde beginnt. Der Lehrer möchte wissen: "Was hat Kenia mit dem Schwarzwald zu tun?" Fritzchen staunt. Auf den ersten Blick – nichts. Ein Scherz? Es ist eine Frage der Perspektive und der Wechsel von klein zu groß nötig, um die dunklen Fichten und die weite Steppe als Teil einer Welt in Verbindung zu bringen – einer Welt, in der vieles ungleich verteilt ist und doch der Eine nicht ohne den Anderen kann. Ein Bewusstsein hierfür vermittelt der 2001 gegründete "Eine-Welt-Verein Keniahilfe Bühl e. V.", der seit knapp 40 Jahren als Keniahilfe Bühl unter anderem in den Schulen des Landkreises Rastatt aktiv ist.
Am 15. Mai 2018 feierte der Heidelberger Frauennotruf im Studio der Villa Bosch am Schlosswolfsbrunnenweg das große "DANKE-Fest". Mit dabei waren Schirmfrau Gerda Tschira, die den Frauennotruf oft und in vielfältiger Weise fördert, langjährige Begleiter*innen, und alle, die den Frauennotruf in den letzten, oft Jahrzehnten, in der einen oder anderen Weise unterstützt haben, insgesamt fast 200 Gäste. Der persönlichen Begrüßung durch Frau Tschira folgte eine Dia-Show mit Impressionen aus vierzig Jahren und ein historischer und sehr kurzweiliger Vortrag von Renate Kraus. Begleitet wurde der Vortrag von der Grafikdesignerin Marie Hübner (Graphic Telling). Das köstliche Buffet wurde von allen Gästen auch dazu genutzt, in vielen Gesprächen Kontakte zu erneuern oder neue zu knüpfen.
Im November 2003 feiert die Hammerschmiede in Lahr ihr 100jähriges Bestehen. Wie nett!, werden Sie, liebe Leser jetzt denken und vielleicht „herzlichen Glückwunsch“ hinzufügen. Aber wer oder was ist die Hammerschmiede? Die Hammerschmiede ist eine badische Spezialität, eine „Herrengesellschaft“, eine von zehn, die es im Ländle (noch) gibt. Unter ihnen ist die Hammerschmiede trotz ihrer stolzen hundert Jahre die jüngste. Geselligkeit, Gedankenaustausch, Freundschaft sind bis heute die Grundsätze dieses Kreises, der manchen Sturm der Zeit überdauert hat. Über 60 Mitglieder begehen ein festliches Jubiläum. Grund für einen Rückblick auf eine bewegte Geschichte, die auch ein Stück Lahrer Geschichte ist.
Im Jahre 1922 fanden sich einige beherzte Männer zusammen, um einen Obstbauverein ins Leben zu rufen. Das Ziel des Vereins war „die allgemeine Hebung des Obstbaues innerhalb des Vereinsgebietes zu fördern“ und die Mitglieder über obstbauliche Anbau- und Pflegemaßnahmen aufzuklären. Es war die Zeitsituation, die dazu trieb, eigenes Obst in Seedorf anbauen und in unserem vom Klima nicht verwöhnten Gebiet die Lebensqualität zu fördern. Dank einiger Grundstücksbesitzer wurde es möglich, Obstpflanzungen verschiedener Sorten anzulegen, die für unseren Boden und unser Klima geeignet erschienen. In zahlreichen Zusammenkünften wurde über Pflege, Düngung, Ausbildung der Kronen, Nachpflanzungen beraten. Noch vor dem letzten Weltkrieg gab es erste Bestrebungen östlich vom „Heilenwäldle“ eine Obstanlage anzulegen. Der 29-jährige Albert Baur wurde zusammen mit dem 69-jährigen Markus Rall als Baumwart von Seedorf in einer Liste des Kreisbaumwartes Erath im Jahre 1933 aufgeführt. Nach Ausbruch des Krieges erlosch auch das Vereinsleben; aber bereits 1945 wurde die Obstanlage beim „Heilenwälde“ vollendet und von den Mitgliedern gepflegt.
Der Zusammenhalt unter den Seedorfer Jugendlichenwar seit jeher sehr ausgeprägt und war am Treffpunkt Latschare" beim alten Rathaus sichtbar. Es fehlte ein geeigneter Raum, der andernorts in der Nachbarschaft bereits möglich geworden war. Ein Antrag des Führungskreises der Jugendlichen beim Gemeinderat wurde mit dem Hinweis auf eine kirchliche Zuständigkeit abgelehnt. Otto Holzer nahm sich der Anfrage, für den Raum unter der Sakristei der Kirche, als Vorsitzender des katholischen Werkvolkes an. Pfarrer Seybold wollte jedoch nur unter dem Vorbehalt zustimmen, dass sich Jungen und Mädchen nur getrennt treffen, was für die Jugendlichen nicht akzeptabel war. Auch war der Raum sehr klein. In der Folge bildete sich eine offene Gruppe und wurde wiederum bei Bürgermeister Käfer vorstellig. Die beiden Alternativen: Raum im OG der "Molke" neben der Wohnung oder T2 (Raum unter dem Halleneingang) wurden jedoch abgelehnt, nachdem die Schule Bedarf als Schulraum anmeldete. Als Ersatz wurde ein Raum im alten Rathaus über der "Bücherei" angeboten. Dieser verfügte jedoch über keine festen Wände oder Heizung und war nur über eine "Hühnertreppe" erreichbar. Nach intensivem "Mäuse-Fangen" war das Thema schnell erledigt.
50 Jahre Vereinsring Seedorf
(2018)
Mit der Fertigstellung der neuen Turn- und Festhalle Seedorf 1968 und den ungeahnten neuen Möglichkeiten für Sport, Feste und Feiern, wurde ein Gremium nötig, das die Nutzung einvernehmlich unter den Vereinen regelte. Zuvor hatte es unter den Vereinen immer wieder neidische Reibereien gegeben, da sie mit Argusaugen einander kritisch beobachteten. So war das Theaterspiel an Weihnachten dem Sportverein und dem Gesangverein vorbehalten, so dass der Musikverein zunächst auf Ostern ausweichen musste. Erst der Hallenbau schaffte die Notwendigkeit für eine einvernehmliche Nutzung. Zwar hatte die Gemeindeverwaltung immer das entscheidende Wort, doch kann eine Verwaltung nicht gegen sondern nur mit den Vereinen erfolgreich arbeiten
Der Dunninger Chronist Karl Schneider schreibt in der von ihm 1927 herausgegebenen Chronik: „Das Vereinsleben in Dunningen ist rege entwickelt. Wirtschaftliche und soziale Interessen vielseitigster Art, Vergnügen und Geselligkeit, Musik und Gesang, Turnen und Sport, Bildung und Wissenschaft, Frömmigkeit und Politik, jede dieser Richtungen hat einzeln für sich oder in Verbindung mit andern, im <Verein> ihre Betätigung gefunden.“ Es ist für den heutigen Chronisten interessant, einmal zu erforschen, welche Vereine, die im 19. und 20. Jahrhundert bestanden, nicht mehr existieren und den Gründen nachzuspüren, die zu einer Auflösung oder eben nur zu einem Ruhen der Vereinstätigkeit geführt haben, wobei die Ruhezeiten manchmal, so z. B. beim Gewerbeverein, recht lang sein können und über Jahrzehnte andauern.
Der Verein "Begegnung"
(2006)
Mehrere Vereinen, Initiativen und Institutionen sind in Heidelberg an der Ausgestaltung der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden, an Gedenken und Erinnern und dem Aufbau stabiler Kontakte aktiv. Zu ihnen zählt die Gesellschaft für christlichjüdische Zusammenarbeit, die sich dem interkonfessionellen Dialog ebenso verpflichtet fühlt wie zeitgeschichtlichen Fragen, das Partnerschaftskomitee mit der israelischen Stadt Rehovot, der Freundeskreis der jüdischen Hochschule und das (kultur) räumliche Angebot der jüdischen Gemeinde. Der Erforschung jüdischer Geschichte ist neben den wissenschaftlich-dokumentierenden Institutionen (der Jüdischen Hochschule und dem Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland) auch der Heidelberger Geschichtsverein verpflichtet. In zahlreichen Stadtführungen verschiedener Organisationen wird seit über einem Jahrzehnt die jüdische Stadtgeschichte „begangen“.